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Durchblick

Wir waren mit Freunden in Dessau: 100 Jahre Bauhaus. Natürlich stand auch das neue Bauhaus-Museum auf dem Programm. Ein entspannter Tag, da wir mit dem Berlin-Brandenburg-Ticket unterwegs waren.

Leider wird dies mein letztes Instagram-Bild. Die automatische Veröffentlichung von Instagram-Fotos auf meiner Webseite petersell.com funktioniert nicht mehr. Webmentions ua. werden von Instagram geblockt. Ich kann nicht mal mehr meine Fotos von Instagram downloaden. Der Nutzer hat keine Rechte an seinen Fotos. Danke, das war´s.

https://www.instagram.com/p/B2_zNl-Cnkw/?utm_source=ig_web_copy_link

 

End Of My Instagram Career

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Der Quirl in der richtigen Geschwindigkeit

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jobikado 

Oft habe ich mich gefragt, warum Xing die "Arbeitgeber-Bewertungsplattform" Kununu kaufte. Widersprechen sich die Konzepte nicht eigentlich? Während Xing die Interessen der Firmen bei der Mitarbeitersuche unterstützt und fördert, bewahrt Kununu die wechselwilligen Mitarbeiter vor einem Fehler: Bewirb Dich nicht bei einer Firma mit schlechten Bewertungen.

Aber die Verbindung beider ist genial und hilft beiden. Es ist wie ein Quirl, der die Belegschaften langsam, wie gesagt: langsam und stetig aufwirbelt. Die erfahrenen Fachkräfte ziehen weiter, wenn sie in ihrer Firma nicht erhört werden. Neue, zumeist jüngere Mitarbeiter rücken nach. Jedoch verbleibt noch genügend Zeit, das Wissen und die Erfahrung weiter zu reichen.

Der Gau und der Untergang jeder Firma ist es, wenn zu viele Fachkräfte zu gleich kündigen. Viele Firmen sind sehr nah dran. Besonders kleinere und mittlere Firmen. Vollzieht sich der Wechsel des mobilen Teils der Belegschaft zu schnell, kann dies nicht mehr mit dem immobilen Teil abgefangen werden.

Es gibt eine einfache Formel, wie die Geschwindigkeit des "Quirls" konstant langsam gehalten werden kann. Ich werde diese Formel unter jobikado.de ausarbeiten. Denn es ist wie beim Mikado: entzieht man dem Wirrwar zugleich zu viele Stäbchen, fällt alles in sich zusammen.

 

Maxim Leo in der Anna-Seghers-Bibliothek

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Am 17.09.2019 durften wir amüsante anderthalb Stunden bei einer Lesung mit Maxim Leo in der Bibliothek im Lindencenter Hohenschönhausen verbringen. Leo las aus seinem Buch Wo wir zu Hause sind - Geschichten meiner verschwundenen Familie.

Er erforschte die Großelterngeneration seiner Familie, die größtenteils Anfang der 30er Jahre emigrieren musste. Sie erlebten viel Leid, aber auch Freude. Eine der Protagonistinnen machte der Krieg letztendlich zur Millionärin.

Leo konstatierte, dass die Geschichte voller Menschen ist, die, statt zur Therapie zu gehen, anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben. Das Muster glich sich - egal ob in der DDR oder im Kibuz. Und so ist es noch heute.

Leos Familiendokumentation rückte die Familie wieder zusammen. Eigentlich bräuchte jede Familie in Europa solch einen Protokollanten. Auch wenn nicht immer solche Humoresken entstehen wie bei Leo. Allein schon die Tatsache, dass jemand die Erinnerung der Familienmitglieder protokolliert, ist Arbeit an der Familie für die Familie. Denn die Familien verschwinden im Europa des 21. Jahrhunderts auch ohne Emigration.

https://www.kiwi-verlag.de/buch/wo-wir-zu-hause-sind/978-3-462-05081-3/

 

ZAZ - und der Abend wird gut

in Berlin in lauer Sommernacht. Es gibt fast nichts besseres. Bis sie jemand von der Bühne gezerrt hat.

 

Frank Schirrmacher: Minimum

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Alle haben wir es geahnt. Jetzt hat es Schirrmacher unausweichlich für die Zweifler fixiert.

1974 diagnostizierte der sozialistische Historiker Harry Bravermann, was unzählige andere auch empfanden: Die Bevölkerung verlässt sich nicht mehr auf soziale Organisationsformen in Gestalt von Famile, Freunden, Nachbarn, Gemeinschaft, Älteren und Kindern, sondern bedient sich des Marktes nicht nur für Nahrung, Kleidung und Wohnung, sondern auch für Erholung, Unterhaltung, Sicherheit, für die Betreuung der Jungen, der Alten, der Kranken, der Behinderten.

Die große Chance liegt darin, zu erkennen, dass das, was die Gemeinschaft im Innersten zusammenhält, nicht vom Markt, aber auch nicht vom Staat organisiert werden kann: jene Handlungen, für die Eltern und Kinder kein Geld und keine Anerkennung bekommen, die so selbstverständlich sind, dass es keine Orden gibt und keine Sozialversicherung - Selbstverständlichkeiten, die nun, da sie zum verknappenden Gut zu werden drohen, einen hohen Preis kosten.

Frank Schirrmacher: Minimum, München 2006, S. 162

Auszug in Google Books

 

Heute Kurze-Hosen-Befehl meiner Frau befolgt. Zum ersten Mal. Kurze Hose.

 

Klappt nicht immer

Ich kann auch romantetisch. Vorfreude auf ZAZ im September in Berlin.

 

Im guten Glauben bei booking.com auf TAXI BUCHEN geklickt. Kein Fahrer kam. @taxiberlin_de hat uns gerettet und pünktlich zum Flughafen gebracht. Ich wünschte, "TAXI" wäre ein geschützter Begriff nur für die Profis.