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Unsere Vorruheständler aus dem Voralpenland

Die Frage nach Grenzkontrollen und Identitätsprüfungen für Flüchtlinge ist eine derartige Lappalie – man kann es nicht fassen, dass es seit gefühlt drei Jahren Tag und Nacht um nichts anderes geht.

Ist das nicht alles sagenhaft lächerlich? Man möchte den Verantwortlichen in der Politik zurufen: "Wenn ihr nervlich so schwach seid, dann geht doch endlich in Rente!" In allen anderen Berufen werden die Berufstätigen, wenn sie 28 Stunden am Tag die Krise herbeibeschwören und jammern und Drohkulissen aufbauen, ohne Wenn und Aber in den Vorruhestand geschickt. Wer es mental nicht packt, seine Aufgaben in seinem Jobprofil zu lösen, hat in einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung eigentlich nichts mehr verloren. Der Steuerzahler alimentiert seine Mandatsträger doch nicht für dieses armselige Schauspiel. Politik ist dafür da, zu gestalten, Gesetzesentwürfe einzureichen, Vorschläge und Ideen zu liefern. Nicht an den Grenzen, sondern im Land.

Mely Kiyak auf Zeit Online vom 27. Juni 2018, 13:06 Uhr