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Es gibt immer was zu tun

Nach der Wartburg-Besteigung waren wir noch in Eisenach. Ein Haus wurde noch nicht saniert und hatte so einen gewissen Charme. Aber nur, weil es eben nur ein Haus war. Eine ganze Stadt wünscht man sich so nicht.

 

Es waren zwei Winkel

in Erfurt, die konnten nicht zueinander finden.

 

Moderner Mut

in Erfurt. Wir haben uns an South Beach erinnert gefühlt, dem größten zusammenhängenden Art-Deco-Viertel der Welt. Wir waren auf einer einwöchigen Bildungsreise in Thüringen - mit Kaiserwetter.

 

Lichtmetropole im Viertel

Fast sommerlicher Spaziergang durch Hölle und Menschen zum Festival of Lights. So sähe der Eiffelturm gemauert aus.

 

Leo und Gutsch: Ich bin der ostdeutsche Mann | Berliner Zeitung

Selten so gelacht. Ich bin austherapiert.

Ich schreibe diese Zeilen als Betroffener. Ich bin seit meiner Geburt ein ostdeutscher Mann. Für meine Mutter war das nie leicht, zumal auch mein Bruder trotz aller ärztlichen Bemühungen ein ostdeutscher Mann wurde. Als Kind saugte ich an den giftigen Milchbrüsten der Diktatur, und wenn ich heute, 27 Jahre nach Ende der DDR, das Wort „Demokratie“ schreiben möchte, verkrampft sich meine Hand wie bei einem Erstklässler und dann steht da plötzlich: „Ausländer raus!“. Es ist eine Art Ost-Tourette-Syndrom.

In der Berliner Zeitung las ich, dass der ostdeutsche Mann sich zuweilen „Waffen und Camouflageanzüge“ kauft und von „Ordnung und Führung“ träumt. Das erschien mir stark übertrieben, ja geradezu klischeehaft. Aber dann schaute ich in meinen Kleiderschrank und sah dort zehn Camouflageanzüge neben einem Haufen frischpolierter Schnellfeuerpistolen!

Bei Zeit Online las ich einen Artikel mit der Überschrift „Wer ist der ostdeutsche Mann?“ Es klang, als würden sie den Yeti suchen, oder das Ungeheuer von Loch Ness. Fast wäre ich in die Redaktion gefahren und hätte gesagt: Huhu, da bin bin ich! Aber man weiß nie, wie Menschen reagieren, die noch nie einen ostdeutschen Mann getroffen haben.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/28512012 ©2017 - Berliner Zeitung vom 30.09.2017

 

Dachbegrünung

Die Pfingstgemeinde besichtigt die Beelitzer Heilstätten.

 

Schöner warten

im Harz. Workshopwoche mit Kollegen anderer Firmen in sehr angenehmer Atmosphäre. Das Hotel aus den 1970er war eine Mischung aus Moderne und Gelsenkirchner Barock.

 

Tom DeMarco - Der Termin

Ein Roman über Projektmanagement.

Das ist etwas, was ich einfach nicht verstehen kann, obwohl einige Firmen es sogar zur Unternehmenspolitik erheben: Sie reißen Teams aus Prinzip auseinander, sobald ein Projekt abgeschlossen ist. Meiner Meinung nach ist das ausgemachter Schwachsinn! Ein gut funktionierendes Team gehört zu den wichtigsten Projektergebnissen. Man sollte Manager am Ende nicht nur nach der Software beurteilen, die er produziert hat, sondern auch danach, ob er mindestens ein gutes, solides Team aufgebaut hat, das darauf brennt, in einem neuen Projekt zusammenzuarbeiten.

Tom DeMarco: Der Termin. München, 2007, S. 76

 

Biotop

Großer Ausflug nach Dresden. In der Neustadt züchten sie seltene Gräser und die Absperrug ist so schön gelb. So gelb, dass ich einen Filter Kelvin zum ersten und letzten Mal nutzen konnte.

 

Kabelträger

Wir waren mit dem HERRN auf der Internationalen Funkausstellung. Nachdem er jede Drohne gesteuert und jedes Computerspiel ausprobiert hatte, kamen wir endlich zum Entspannen beim schnöden analogen Fernsehen. Ich liebe Kabelträger. Ich könnte ihnen stundenlang zuschauen.