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Your smartphone is making you stupid, antisocial and unhealthy. So why can’t you put it down? - The Globe and Mail

The makers of smartphone apps rightly believe that part of the reason we're so curious about those notifications is that people are desperately insecure and crave positive feedback with a kneejerk desperation. Matt Mayberry, who works at a California startup called Dopamine Labs, says it's common knowledge in the industry that Instagram exploits this craving by strategically withholding "likes" from certain users. If the photo-sharing app decides you need to use the service more often, it'll show only a fraction of the likes you've received on a given post at first, hoping you'll be disappointed with your haul and check back again in a minute or two. "They're tying in to your greatest insecurities," Mr. Mayberry said.

 

Washington Monthly | How to Fix Facebook—Before It Fixes Us

Die Horror-Vorstellung schlechthin: mit relative wenig Geld können zukünftig nationale Entscheidungen manipuliert werden.

When citizens of the United Kingdom voted to leave the European Union in June 2016, most observers were stunned. The polls had predicted a victory for the “Remain” campaign. And common sense made it hard to believe that Britons would do something so obviously contrary to their self-interest. But neither common sense nor the polling data fully accounted for a crucial factor: the new power of social platforms to amplify negative messages.

The most important tool used by Facebook and Google to hold user attention is filter bubbles. The use of algorithms to give consumers “what they want” leads to an unending stream of posts that confirm each user’s existing beliefs. On Facebook, it’s your news feed, while on Google it’s your individually customized search results. The result is that everyone sees a different version of the internet tailored to create the illusion that everyone else agrees with them. Continuous reinforcement of existing beliefs tends to entrench those beliefs more deeply, while also making them more extreme and resistant to contrary facts. Facebook takes the concept one step further with its “groups” feature, which encourages like-minded users to congregate around shared interests or beliefs. While this ostensibly provides a benefit to users, the larger benefit goes to advertisers, who can target audiences even more effectively.

... we should consider that the time has come to revive the country’s traditional approach to monopoly. Since the Reagan era, antitrust law has operated under the principle that monopoly is not a problem so long as it doesn’t result in higher prices for consumers. Under that framework, Facebook and Google have been allowed to dominate several industries—not just search and social media but also email, video, photos, and digital ad sales, among others—increasing their monopolies by buying potential rivals like YouTube and Instagram. While superficially appealing, this approach ignores costs that don’t show up in a price tag. Addiction to Facebook, YouTube, and other platforms has a cost. Election manipulation has a cost. Reduced innovation and shrinkage of the entrepreneurial economy has a cost. All of these costs are evident today. We can quantify them well enough to appreciate that the costs to consumers of concentration on the internet are unacceptably high.

Ein Kommentar dazu war:

People voting for Brexit or Trump were already favorable to Brexit or Trump BEFORE they were presented some link to click on. They clicked because they were actually interested into the content. They were not forced against there will to click on the link and read the content and then react to that content by actually voting for Brexit or Trump.

This article is a big piece of shit full of sophisms in the search of a big bad wolf narrative.

 

Ein Land wird stumm

Danke. Ich bin kein Fan der Autorin, aber wo sie Recht hat...

Deniz' Haft beschämt mich oft. Ich habe keine plausible Erklärung dafür. Die anfängliche Empörung steigerte sich in Zorn, wurde zur Trauer und endet nun in Scham. Mich beschämt, dass er und viele andere in eine Situation geraten sind, in der sie sich gezwungen fühlen, sich ihn ihren Briefen aus dem Gefängnis bei Menschen bedanken zu müssen, die sich für sie einsetzen. Vielleicht aber ist es andersherum. Die in Freiheit leben, profitieren vom Kampf derjenigen, die sich für die Freiheit interessierten und dafür einen hohen Preis zahlen. Nicht sie haben zu danken. Ich danke.

Mely Keyak, Zeit Online

 

Exclusiv im Ersten: Keine Luft zum Atmen | Reportage & Dokumentation Video | ARD Mediathek

Menschen, die täglich mit Atemwegserkrankungen kämpfen, Autokonzerne, die mit zu hohen Schadstoffwerten tricksen, eine Politik, die jahrelang gezielt wegschaut. Wer ist verantwortlich für die schlechte Luft in Deutschlands Städten?

Jürgen Trittin als ehemaliger Bundesumweltminister lehnt ein Interview ab? Dann muss es wohl schlimm stehen?!

 

Istanbul: Zehntausende feiern Protestmarsch von Kilicdaroglu - SPIEGEL ONLINE

Heute gibt es keine Gerechtigkeit mehr in der Türkei. Unsere Schriftsteller sind im Gefängnis, unsere Professoren sind im Gefängnis, unsere Intellektuellen, unsere Studenten", sagte die Demonstrantin Aynur auf der Abschlusskundgebung. "Es gibt keine Armee mehr, keine Bildung mehr, und wir werden von ungebildeten Leuten regiert. Deshalb fordern wir Gerechtigkeit.

Ganz schön mutig. Das hätte ich mich in der DDR nie getraut. Hut ab.

 

Ohne Kulturwandel kein digitales Unternehmen – warum Digitalisierung unsere Welt so drastisch verändert - Think DACH Blog

Die Antwort auf Komplexität ist vernetztes Arbeiten. Kollaboration muss eine Kernkompetenz werden.

Ein schönes Beispiel dafür ist der Pflegedienst „Burtzoorg“. Nicht nur in der Automobilbranche, sondern auch im Gesundheitswesen werden die Anforderungen immer komplexer durch die Zunahme von chronisch Kranken, die einen stark erhöhten Bedarf an Servicediensten haben. Dies in Prozessen – detaillierte Routen- und Servicepläne für die Pflegekräfte – abzubilden, ist sehr teuer und zudem auch ineffektiv. Denn die Pfleger werden mit Reporting belastet und ihre Arbeitszeit kommt nicht den Patienten zugute.

Der Gründer Jos de Blok hat schon 2006 – ehe Software für Social Collaboration überhaupt auf dem Markt war – ein eigenes Social Intranet als Basis zur Kommunikation seiner Pflegekräfte aufgebaut. Er hat sämtliche Prozesse gestrichen und hat die Teams aus jeweils vier Pflegekräften autonom arbeiten lassen. Sie sollten lediglich bei neuen Themen Feedback von Kollegen einholen und ihre Erfahrungen teilen. Der Erfolg gibt Jos de Blok recht: Das Unternehmen bietet den besten Service bei gleichzeitig 30 Prozent weniger Zeitaufwand und 40 Prozent weniger Kosten als der Wettbewerb.

Autonomes Arbeiten über Abteilungssilos hinweg passiert nicht auf Knopfdruck, sondern es erfordert ein Umdenken bei Führungskräften und Personalabteilungen: Führungskräfte müssen weniger Fokus auf Kontrolle denn auf Motivation legen. Durch die hohe Geschwindigkeit von der Idee bis zum Prototyp und zur echten Umsetzung steigt die Fehlerquote. Fehler müssen als Teil der Arbeit akzeptiert werden. Wichtig dabei ist, dass offen kommuniziert wird, was man aus dem Fehler gelernt hat, damit andere diesen nicht wiederholen. Auch hier sind Personalabteilung und Führungskräfte gefragt, diese offene Kommunikationskultur zu etablieren und zu leben.

 

 

Sinnloses Leben hoch bezahlt

Der Anthropologe David Graeber vertritt die These, dass eine Arbeit desto besser bezahlt wird, je überflüssiger sie ist. Daher verdient ein Talkshow-Moderator, ein Immobilienspekulant, ein Crack-Dealer, ein Waffenhändler oder ein Investmentbanker mehr als ein Pfleger im Altersheim. Das hohe Einkommen ist die Entschädigung für ein sinnloses Leben.

 

Bookmark - Finanzwesir | Ein Haus oder kein Haus

So geht das im Leben immer weiter. Jede Entscheidung, die man fällt, verringert die Optionen.

- feste Beziehung => Schluss damit, noch andere Vertreter des anderen Geschlechts zu bezaubern.
- Wahl des Arbeitgebers: Wer nicht bei einem Konzern anfängt, wird nie bei einem Konzern arbeiten. Man geht vom Konzern in den Mittelstand, nie umgekehrt.

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Bookmark: Warum wir keine Führungskräfteentwicklung brauchen

Führungskräfteentwicklung ist also deshalb so sinnlos, weil man versucht, dem Vogel unter Wasser das Schwimmen beizubringen. Ein Vorgesetzter kann kein Coach sein. Und er kann auch nicht dienen. Das ist eine romantische Überladung der Rolle eines Vorgesetzten. Es ist der Versuch, die eierlegende Wollmilchsau zu entwickeln.

Wir brauchen keine Führungskräfteentwicklung, sondern wir müssen formale Hierarchie auf den Teil der Arbeit beschränken, wo sie uns hilft und überall dort, wo sie stört, der informellen Hierarchie ihren Entfaltungsraum lassen.

Der einzig sinnvolle Inhalt einer Führungskräfteentwicklung wäre der, den Führungskräften beizubringen, wie man die Struktur eines Unternehmens so gestaltet, dass die informelle Hierarchie und formale Hierarchie auf eine konstruktive Weise koexistieren können.

 

Bookmark: The 30 second habit with a lifelong impact

If you only do one thing, do this:

Immediately after every lecture, meeting, or any significant experience, take 30 seconds - no more, no less - to write down the most important points. If you always do just this, said his grandfather, and even if you only do this, with no other revision, you will be okay.