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Mein erster Roman

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Berlin-Oberschöneweide Herrenkonfektion

Ich mache Ernst

Da ich schon das zehnte Mal Randy Ingermansons How to Write a Novel Using the Snowflake Method amüsiert gelesen hatte und immer noch nichts passierte, wollte ich Ernst machen: ich meldete mich im Februar 2017 zu zwei VHS-Kursen an.

  1. Romane Schreiben (J. Kandzora und S. Mewe)
  2. Der erste Schritt zum Roman (J. Powalla)

Beide Kurse waren lehrreich. Die ersten beiden Dozenten durchliefen die Literaturwissenschaft im Schnelldurchlauf und gingen viele Beispiele anhand mitgebrachter Kopien durch. Frau Powalla brachte den Teilnehmern das Expose-Schreiben und die Literaturagenten nahe.

Autobiographisches

Beiden Kursen war gemein, dass sämtliche Teilnehmer autobiographisches zum Anlass nahmen, mit dem Schreiben anzufangen. Wir waren alle Betroffene! Das ist legitim, denn sehr vieles in den Texten eines Menschen ist autobiographisch. Und dennoch hatte diese geballte Ladung Betroffenheit einen reinigenden Lehreffekt: entlasse die Protagonisten so schnell wie möglich aus deiner autobiographischen Umklammerung, gewähre ihnen die Freiheit!

Texterfahrung

Welch unerotisches Wort - Texterfahrung! Doch ich habe sie gemacht. Ich musste in den Kursen eigene Texte schreiben, sie laut einem Publikum vorlesen und sie ggf. erklären - also “zu ihnen stehen”. Das war vielleicht die wichtigste Erfahrung aus beiden Kursen! Über das Wollen, einen Text zu schreiben, hin zum Schreiben und laut vorlesen. Und darüber sprechen.

Ach so: es wurden nie explizit in den Kursen darüber gesprochen: schreiben muss jeder seinen Roman natürlich selbst ;-)

 

Indiewebify my static Hugo website

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Mit Hilfe eines kleinen Services von Pelle Wessmann namens https://webmention.herokuapp.com/ ist es mir auf meiner statischen Hugo-Seite möglich, Kommentare, Likes, Reposts u.ä. via Webmentions einzusammeln.

Erster Schritt - Anmelden und Code einfügen

Log in to webmention service

Anschließend Domain eingeben und die beiden Code-Schnipsel einfügen. Den ersten in die header.html, den zweiten in die single.html.

Zweiter Schritt - CSS-Klassen hinzufügen

Das Stylesheet der Service-Seite aufrufen: https://webmention.herokuapp.com/style.css. Darin alles, was webmention enthält, in die eigene CSS-Datei kopieren. In meinem Fall in die CSS meines Hugo-Themes Mainroad.

Dritter Schritt - Neuer Build

Einen neuen Build laufen lassen ohne server-Befehl, dass der public-Ordner neu befüllt wird. Anschließend den public-Ordner auf den Webspace kopieren. Darauf achten, dass auch die neue CSS mit auf dem Webspace liegt.

Vierter Schritt - Kommentieren und Liken

Die beiden Posts vor diesem Artikel sind ein Like und ein Kommentar. d.h. ich habe einfach die URL zitiert. Das Ergebnis dieser beiden Posts auf www.publication.work ist folgendes:

Webmentions auf Hugo-Seite

 

Via IndieWeb kommentieren

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Thanks to Barry Frost, I have understood in the end how commenting works with IndieWeb: https://barryfrost.com/2015/01/how-to-comment. My CMS Known does that automatically behind the scenes. But now I know what is actually happening.

 

Hugo 1x1 - Bilder einfügen

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Es hat mich fast eine halbe Stunde gekostet, ein simples Bild in eine Markdown-Seite einzufügen, damit sie auch im HTML-Output zur Anzeige kommt. Bei mir hat folgendes funtioniert.

  1. Einen Ordner images innerhalb des Ordners static angelegt.
  2. Die Bilddatei in diesen neuen Ordner kopiert.
  3. Im Markdown-Quelltext folgenden Bild-Syntax hinterlegt:  ![Alt-Beispieltext](/images/image.gif)

 

Schusterjungen im PDF-Output vermeiden

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Ditalog - DITA for Writers

Es kommt öfter vor, dass sich der Seitentitel und die Kurzbeschreibung (shortdesc) als letzte unten auf einer PDF-Seite wiederfinden und der Textkörper erst auf der nächsten Seite folgt. Das sieht unschön aus. Doch hier wurde ich fündig: https://www.data2type.de/xml-xslt-xslfo/xsl-fo/xslfo-einfuehrung/typografische-mittel/

Folgende umbruchverhindernde Attribute für shortdesc gilt es, im PDF-Plugin in der Datei cfg/fo/attrs/commons-attr.xsl hinzufügen:

 

DITA-OT Markdown-Plugin

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Ditalog - DITA for Writers

Das Plugin von Jarno Elovirta begeistert mich, denn es verbindet Welten: meine Notizen in Markdown gehörden nun zu meinem DITA-Universum. In der Version 1.1. hatte es noch nicht ganz geklappt:

https://groups.google.com/forum/#!topic/dita-ot-users/NK99hpvpkww

Aber mit Version 1.3 funktioniert es sehr gut. Einziger Wehrmutstropfen ist noch, dass die Markierung für fett und kursiv nicht umgesetzt werden.

https://groups.google.com/forum/#!topic/dita-ot-users/nOpopB4yHMk

 

Kano for Kids

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Da verschenkt man einen Kano Computer, damit der Nachwuchs doch programmieren lerne. Kaum macht der schlapp, guckt man wie ein Schwein ins Uhrwerk: ist ja Linux, Raspberry Pi. Mama!!! Na, der britische Support will wenigstens Bilder sehen. Here you are.

 Kano Computer

 

Einen Tag später half mir die E-Mail des Supports weiter: das ganze passiert immer dann, wenn man sich nicht korrekt ausloggt und einfach den Stecker zieht. Inzwischen habe ich mir nach Kano-Anleitung das neue Betriebssystem auf die SD-Karte gezogen - und alles ist wieder schick.

 

 

 
 

Aus der Traum

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Manchmal müsste es auch einen Preis geben für den schönsten, oder besser schaurig-schönsten Untertitel.

Mehr Wohlstand, mehr Freiheit, mehr Vernunft - die nach 1945 Geborenen konnten tatsächlich glauben, dass das Ende der Geschichte nah ist. Nun stellen sie erschrocken fest: Sie hat nur Pause gemacht.

Berliner Zeitung - Aus der Traum

Auch das Bild in der Berliner Zeitung vom 07.01.2017 ist sehr schön. Die Frankfurter Allgemeine veröffentlichte den selben Artikel mit einem weniger aussagekräftigeren Bild.

 

Volker Kutscher: Die Akte Vaterland

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Klappentext und Rezensionen: https://www.perlentaucher.de/buch/volker-kutscher/die-akte-vaterland.html

Preußenschlag

Die Frankfurter Allgemeine vom 14.12.2012 schreibt:

Volker Kutschers Berlin-Krimi „Die Akte Vaterland“ ist anders als viele andere Beispiele dieses Genres. Denn er versteht es, Zeitgeschichte mit spannender Dramaturgie zu vereinen.

So erlebt die Kommissaranwärterin Charlotte Ritter den Staatsputsch des deutschen Reichskanzlers gegen die demokratische Regierung Preußens am 20.Juli 1932: „Plötzlich war draußen ein Tumult zu hören, laute Stimmen, Rufe. Die Beamten schauten sich an ... Das Bild ließ keinerlei Zweifel zu: Die Reichswehr hatte den Berliner Polizeipräsidenten verhaftet und führte ihn aus seinem Dienstsitz.“ Albert Grezinski, der Polizeipräsident, hat an diesem Tag für das Begräbnis eines bei Straßenkämpfen erschossenen Polizisten seinen schwarzen Cutaway mit Zylinder angelegt: „Es war die passende Kleidung für die Beerdigung der preußischen Demokratie.“

Die Szene ist der geheime Höhepunkt von Volker Kutschers neuem Kriminalroman „Der Fall Vaterland“, und sie erklärt zugleich, warum Kutschers Berlin-Krimis anders sind als andere Beispiele des Genres. Kutscher möchte nicht bloß durch historische Einsprengsel die passende Atmosphäre für seine Mordfälle herstellen, er will Geschichte selbst erzählen.

Noch nie hatte ich etwas vom "Preußenschlag" gehört, geschweige denn von einer vorbildlichen preußischen Demokratie. Tja, da muss man erst spannende Krimis lesen, um die deutsche Geschichte "erleben" zu können. Aber besser spät als nie. Wer da noch Fantasy-Romane braucht...