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Marc Elsberg: Zero – Sie wissen, was du tust

"Kurz gesagt, es gibt keine neutralen Suchergebnisse. Dasselbe gilt für die meisten Ergebnisse und Empfehlungen im Internet. Wir reden daher nicht von Informationsfreiheit, sondern von Informationsfilterung. Nichts davon ist wirklich neutral. Warum auch? Das Internet ist ja keine neue Welt, sondern ein weiterer Teil unserer bisherigen. Da wird genauso getrickst und betrogen, verheimlicht, enthüllt und entblößt, manipuliert und intrigiert, verehrt und verhöhnt, gehasst und geliebt wie woanders auch." Er zuckt mit den Schultern. "Bloß von viel mehr Menschen und viel schneller als frührer. Einen Dienst im Internet in Anspruch zu nehmen ist, als würdest Du in einer fremden Stadt einen Taxifahrer bitten, dich in ein gutes Hotel zu bringen. Im besten Fall tut er das. Im zweitbesten bringt er dich zu einem, das er für gut hält... Und in den meisten Fällen bringt er dich in das Hotel seines Cousins."

Marc Elsberg: Zero. Sie wissen, was Du tust. München, 2014, S. 193

 

Weniger Social Media, mehr Mensch

Der Gedanke dahinter ist nämlich, dass ich auf diesem Weg mehr Content sehe der mich wirklich interessiert und der erstklassig ist – Klasse statt Masse – und nicht zwischen irgendwelchen Werbeanzeigen und Algorithmen verblasst. Außerdem erhoffe ich mir durch das Folgen von Blogs, dass damit das emotionale Gejammere und Gemeckere was aus der vermeintlichen Anonymität dieser Netzwerke hervorgeht, zu umgehen. Meiner Erfahrung nach schreiben Blogger viel meist sachlicher und sehr viele stecken viel Arbeit in ihre Beiträge, dass sollte dazu führen das oben angesprochene zu sieben.

Rene möchte mehr seinen RSS-Reader nutzen. Recht hat er. Weniger Gejammere und mehr als 140 Zeichen.

 

Nobody wants to use software - Why you should rethink software development: Was will ich erreichen?
- https://medium.freecodecamp.com/nobody-wants-to-use-software-a75643bee654

 

PINs - The Future of Private Link Building

Glen Allsop über Google im Zusammenhang mit Linkaufbau und Sichtbarkeit eines Blogs:

But as I said earlier, it’s far easier for them to get us to police ourselves than it is for them to police us.

Kommt mir noch bekannt vor: die Zensurschere im Kopf eines jeden DDR-Bürgers. Das Prinzip funktioniert augenscheinlich immer.

 
 

The rise and fall (OK — mostly fall) of Yahoo — Free Code Camp

Yahoo confused being in the right place — at the right time — with being smart.

 
 

Why Facebook's new Open Graph makes us all part of the web underclass | Technology | The Guardian

When you own a domain you're a first class citizen of the web. A householder and landowner. What you can do on your own website is only very broadly constrained by law and convention. You can post the content you like. You can run the software you want, including software you've written or customised yourself. And you can design it to look the way you want.

If you use a paid-for web service at someone else's domain you're a tenant. A second class citizen. You don't have much control.

When you use a free web service you're the underclass. At best you're a guest. At worst you're a beggar, couchsurfing the web and scavenging for crumbs. It's a cliché but worth repeating: if you're not paying for it, you're aren't the customer, you're the product.

via @rikmende

 

Why you need to read, and how to do it efficiently — The Startup — Medium

“The quality of a workflow’s outputs is fundamentally limited by the quality of its inputs.” Read great stuff, and you’ll output far better ideas.