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Coupé im Camping

Eisenach heißt Wartburg, also auch die auf vier Rädern. Der HERR und ich waren im Wartburg-Museum AWE. Wir hatten unseren Spaß.

 

Es gibt immer was zu tun

Nach der Wartburg-Besteigung waren wir noch in Eisenach. Ein Haus wurde noch nicht saniert und hatte so einen gewissen Charme. Aber nur, weil es eben nur ein Haus war. Eine ganze Stadt wünscht man sich so nicht.

 

Es waren zwei Winkel

in Erfurt, die konnten nicht zueinander finden.

 

Moderner Mut

in Erfurt. Wir haben uns an South Beach erinnert gefühlt, dem größten zusammenhängenden Art-Deco-Viertel der Welt. Wir waren auf einer einwöchigen Bildungsreise in Thüringen - mit Kaiserwetter.

 

Lichtmetropole im Viertel

Fast sommerlicher Spaziergang durch Hölle und Menschen zum Festival of Lights. So sähe der Eiffelturm gemauert aus.

 

Dachbegrünung

Die Pfingstgemeinde besichtigt die Beelitzer Heilstätten.

 

Kabelträger

Wir waren mit dem HERRN auf der Internationalen Funkausstellung. Nachdem er jede Drohne gesteuert und jedes Computerspiel ausprobiert hatte, kamen wir endlich zum Entspannen beim schnöden analogen Fernsehen. Ich liebe Kabelträger. Ich könnte ihnen stundenlang zuschauen.

 

Peter-Behrens-Haus

Wir waren bei schönstem Sonnenschein mit den Jungs im FEZ - Quality-Time. Auf dem Rückweg haben wir uns das Kranhaus-Cafe angeguckt.

 

Rue des Menhirs

Wer so viele Dolmen hat wie die Bretagne, muss pragmatisch mit ihnen umgehen. Und manchmal haben die Vorfahren tatslächlich ihre Klamotten dahin gestellt, wo eigentlich eine Straße geplant war.

 

Mein Roman - Lebensglück im Unrechtsstaat?

In letzter Zeit ist gelegentlich diskutiert worden, ob man in der DDR glücklich leben konnte. Natürlich hat jeder Mensch, unter welchen Umständen auch immer, die Möglichkeit, sein kleines persönliches Glück in der Familie, auf dem Gartengrundstück oder beim Briefmarkensammeln zu suchen und zu finden. Das ist so richtig wie banal. Doch darum geht es nicht allein. Die Frage lautet: Gab es ein wirkliches Lebensglück im Unrechtsstaat?

Die Antwort muss wohl lauten: Ja, dieses Glück gab es. Ein "Gespräch über Bäume" schloß eben nicht, wie Brecht meinte, das "Schweigen über so viele andere Untaten" ein. Fröhlichkeit und Lebenslust, Spaß und Ironie waren die wichtigsten Waffen im Kampf gegen die diktatorische Anmaßung, das Leben des Einzelnen bestimmen zu wollen.

Ein wenig später als Abschluß des Prologs:

Die alltägliche Diktatur und der diktatorische Alltag sind nicht voneinander zu trennen. Geborgenheit und Unfreiheit gehörten zusammen. Die Wärme der Gemeinschaft und die kollektivistische Totalkontrolle bildeten eine untrennbare Einheit.

Aus: Die heile Welt der Diktatur: Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989, Stefan Wolle, Berlin 2013, S. 18